Allgemein, Fortschritt, Stolperfallen

Der Hass in meinem Inneren

Am 1.8. habe ich meine neue Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann bei einer Firma in meiner Stadt begonnen.

Bisher war es ganz in Ordnung, heute aber spühre ich es wieder. Diesen Hass, auf die Ausbildung und auf mich selbst.

Dieses Gefühl meine Lebenszeit zu verschwenden macht mich so wütend. Da helfen auch keine logischen Argumente, jetzt nicht mehr.

Ich trage eine Maske, hinter der ich meine wahren Gefühle verberge. Doch sie beginnt zu verrutschen und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Ich werdees jedoch herausfinden, irgendwann…

Allgemein, Stolperfallen

Keine Lust

Am 1.8. habe ich meine neue Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann angefangen.

Jetzt bin ich leider wieder an dem Punkt, an den ich bisher bei jeder Arbeit/Ausbildung früher oder später gekommen bin.

Ich habe keine Lust und sehen keinen Sinn in dem, was ich tue. Gut, abgesehen vom Geld.

Sind ja zum Glück nur noch zwei Jahre…

Allgemein, Fortschritt

Praktikum Tag 3

Es geht weiter wie bisher. Bis zur Mittagspause haben wir das Lager weiter aufgeräumt und neu sortiert, was wieder in Schlepperei ausgeartet ist. Muskelkater hatte ich bisher keinen und ich glaube auch nicht, dass es noch soweit kommt.

Mein Betreuer hat auch gesagt, dass in den nächsten Tagen nichts mehr geschleppt wird, da es auch nicht die Regel ist.

Jetzt gerade ist Mittagspause und gleich geht’s dann hoffentlich weiter und ich habe auch was zu tun. Gestern hatte ich stellenweise gar nichts, was ich machen konnte und die Zeit ist einfach nicht vergangen.

Leider weiß ich jetzt schon, dass dieser Job mir nicht viel Spaß machen wird, jedoch wird dass wahrscheinlich auch kein anderer. Ich mache die Ausbildung trotzdem, damit meine Mum zufrieden ist und ich Geld verdienen kann. Irgendwann in naher Zukunft will ich schließlich ausziehen.

Langsam fange ich an immer mehr und mehr zu schreiben, da ich meinem Ziel ein Buch zu veröffentlichen näher kommen will und eines Tages dann nur davon leben will. Ich sehne mich schon fast verzweifelt danach und komme langsam in die Gänge.

Allgemein

19 Tage ohne Zigaretten

Ich habe es geschafft!

Die ersten 19 Tage ohne Zigaretten sind vorbei und es wird Zeit für eine kleine Zusammenfassung.

Ich habe sechs Jahre lang geraucht. Vor ungefähr einem Jahr kam zum ersten Mal der Gedanke auf damit aufzuhören. Anfangs fand ich es irgendwie dumm, schließlich bin ich ja noch jung und gesund -ich bin 21 Jahre alt falls es jemanden interessiert-, deshalb brauche ich mir wegen den paar Zigaretten am Tag keine großen Sorgen machen. Natürlich ist dass kompletter Bullshit, aber ich habe es geschluckt und mich somit erfolgreich selbst verarscht.

Zum Glück bin ich nicht unaufmerksam und/ oder abgelenkt genug um nicht zu merken, dass ich von mir verarscht wurde. So habe ich mit der Zeit immer öfter daran gedacht aufzuhören, jedoch wusste ich nicht wie. Ein paar habe ich morgens nach dem Aufwachen einfach beschlossen nicht mehr zu rauchen. Spoiler, es hat höchstens für ein paar Stunden gehalten und sobald ich wieder eine geraucht hatte hab ich drauf geschissen und normal weiter geraucht.

So ging es weiter, bis ich im Urlaub in Spanien war. Dort habe ich es zum ersten Mal geschafft für mehrere Tage nicht zu rauchen. Seltsamerweise hatte ich in dieser Zeit keinerlei Entzugserscheinung, also wirklich gar keine. Leider habe ich nicht lange nach dem Urlaub wieder angefangen, aber es war trotzdem ein Schlüsselmoment für mich im Kampf gegen diese Sucht. Mir ist klar geworden, dass es in Spanien so leicht war weil ich den ganzen Tag lang auf Achse war und so viel neues gesehen und erlebt habe. Mein Kopf hatte zu viel mit diesen neuen Eindrücken zu tun um sich mit der Sucht zu beschäftigen.

In den nächsten Monaten habe ich wieder und wieder an Spanien gedacht und mich gefragt, wie ich es hier schaffe hier in Deutschland, in meiner gewohnten Umgebung, dauerhaft aufzuhören.

Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung. Ich habe mir den 01.06.2019 schon drei Wochen im Voraus als ersten rauchfreien Tag ausgesucht und dann angefangen jeden Abend ein paar Minuten lang nur daran zu denken. Es musste sich tief in mein Gehirn einbrennen. Gleichzeitig habe ich mir immer wieder die Vorteile vor Augen geführt, die das Aufhören mit sich bringt und so herausgefunden, warum ich wirklich aufhören möchte. Interessanterweise geht es bei mir in erster Linie weder um meine Gesundheit noch um die finanziellen Einsparungen, nein mir geht es um dieses widerliche Gefühl abhängig zu sein. Es ist für mich eine Schwäche, die ich bei mir selber nicht länger dulde. Natürlich gilt diese Aussage nicht grundsätzlich für jede Sucht und jeden Menschen. Ich rede hier nur von mir.

Nachdem ich das Datum hatte und mit den Erinnerungen angefangen habe wurde mein Entschluss jeden Tag stärker. Am Ende war ich sogar froh, als ich die letzte Kippe in den Aschenbecher geworfen hatte. Es war ein befreiendes Gefühl, wie ich es in meinem bisherigen Leben selten verspürt habe.

Was mir in den ersten zehn Tagen extrem geholfen hat waren ein bis zwei Joints am Abend, natürlich pur. Dadurch hatte ich den selben, beziehungsweise noch einen höheren Rauchgenuss als bei Zigaretten und als kleines Plus ein angenehmes High. Ob diese Methode allgemein empfehlenswert ist kann ich nicht beurteilen, mir hat es auf jeden Fall geholfen.

In den letzten drei Tagen hatte ich nur einen Moment, wo das Verlangen nach einer Kippe wirklich stark war. Langsam aber sicher gewöhne ich mich daran Nichtraucher zu sein. Ein gutes Gefühl nicht mehr abhängig zu sein, da es für mich eine meiner größeren Schwächen ist.

Mit dem Kiffen habe ich auch aufgehört, allerdings nicht für immer, da es mir dafür in der Vergangenheit zu viel geholfen hat. Zum diesem Thema kommt noch ein eigener Beitrag irgendwann in nächster Zeit.