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Albumrezension: tickets to my downfall

Ich möchte auf diesem Blog in Zukunft neues ausprobieren und dazu gehören auch Buch- bzw. Albumrezensionen. Für den Start habe ich mir das neuste Album eines meiner Lieblingskünstler ausgesucht. Tickets to my downfall von Machine Gun Kelly.

Für die, die ihn nicht kennen hier eine kurze Vorstellung. Machine Gun Kelly wurde am 22 April 1990 in Houston Texas geboren. Sein bürgerlicher Name ist Colson Baker. In seiner Kindheit zog er oft um, da seine Eltern Missionare waren. Zeitweise lebte er auch in Deutschland. Ab Beginn seiner Teenagerzeit lebte er in Cleveland Ohio, was in seinen Songs auch öfter thematisiert wird. Seine Musik ist hauptsächlich dem Rapgenre zuzuordnen, hat aber auch viele Rock- sowie Metallelemente.

Sein neustes Album erinnert sehr stark an die Musik der frühen 2000er. Der Schlagzeuger der Band Blink-182, Travis Baker, hat bei der Entstehung mitgewirkt. Das Album besteht aus 15 Songs, als Features sind unter anderem blackbear und Halsey vertreten.

Wie von ihm gewohnt spricht er offen über seine Probleme, seine Drogensucht und beschäftigt sich auch mit dem noch nicht lange zurückliegenden Tod seines Vaters.

Ich kann dieses Album jedem nur ans Herz legen, der Rock mag und gerne ehrliche Lyrics hört. Man bekommt einen ziemlich guten Eindruck, wie er sich fühlt, was es sehr leicht macht sich mit der Musik zu identifizieren.

Ich würde empfehlen, die Songs in der vorgegebenen Reihenfolge zu hören, zumindest beim ersten Mal. Dieser Rat gilt für alle Alben, da sich so meiner Erfahrung nach immer wieder ein Gesamtbild ergibt, welches überrascht.

Wer sich erstmal nur einen oder zwei Songs anhören möchte, dem empfehle ich play this when i’m gone und concert for aliens.

Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie euch das Album gefallen hat. Das Album ist am 25.09.2020 erschienen und auf Spotify, Youtube und überall sonst zu hören und kaufen, wo es Musik gibt.