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Praktikum Tag 2

Heute war es für meinen Geschmack etwas zu langweilig und ich habe viel Zeit mit Nichtstun verbracht. Wie gesagt, langweilig.

Immerhin, heute habe ich mehr über den Ablauf verschiedener Aufgaben erhalten. Das System wurde auch teilweise erklärt und ich durfte weitere Aufgaben übernehmen, wenn auch nicht viele.

Was ich von der Ausbildung halte weiß ich noch nicht sicher. Positiv ist auf jeden Fall, dass ich nicht acht Stunden am PC sitze und repetitiv arbeite. Genug bewegt habe ich mich gestern und heute auf jeden Fall, was sich wirklich gut anfühlt.

Naja, drei Tage habe ich noch vor mir.

Abwarten und Tee trinken.

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Praktikum Tag 1

Ich mache das Praktikum bei einem großen Autohaus und habe mich auf die Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik beworben.

Mein erster Eindruck ist zwiespältig, wobei ich noch nicht genau festmachen kann, warum.

Der Tag ging damit los, dass ich von meinem Betreuer ein Paar Arbeitsschuhe bekommen habe. Sicherheit geht schließlich vor.

Anschließend wurde ich einem Azubi im zweiten Jahr zugeteilt, dem ich über die Schulter schauen bzw. helfen sollte. Überraschenderweise war es ein Bekannter aus meiner Zeit am Gymnasium und wir haben uns direkt verstanden. Lange Rede gar kein Sinn, wir haben den ganzen Tag damit verbracht eine Lagerecke aufzuräumen und umzubauen, sowie einen Haufen Reifen von A nach B zu tragen. Fand ich an sich ganz chillig, da ich mir so den Sport für heute gespart habe. Am Ende habe ich ihm noch etwas dabei zugeguckt, wie er irgendwelche Bestellungen am Computer bearbeitet hat und um 16:30 Uhr war dann Feierabend.

Jetzt sitze ich hier an meinem Schreibtisch und versuche fast krampfhaft, nicht daran zu denken, dass ich absolut keine Lust auf die Ausbildung habe. Es kommt mir einfach sinnlos vor, ob berechtigt oder nicht muss jemand schlaueres als ich beantworten. Ich weiß nur, dass ich Irgendetwas machen muss, um Geld zu verdienen und mir endlich eine eigene Wohnung zu leisten. Klar, meine Hoffnungen ruhen weiter auf einem Lottogewinn, aber überraschenderweise kann man sich darauf nicht verlassen. Ich weiß, große Überraschung.

Ich versuche, jeden Tag einen Beitrag zu posten und so vielleicht mehr Klarheit zu erlangen im Bezug auf meinen beruflichen Werdegang.

Gerne könnt ihr mir auch bei Twitter folgen (@TThatblog), um keinen Beitrag zu verpassen.

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Ein weiterer Schritt

Gleich um 16 Uhr habe ich ein Bewerbungsgespräch, und ich hoffe, dass ich die Ausbildung bekomme.

Ich hab nicht wirklich Lust darauf, aber ich brauche Geld und kann so gleichzeitig auch meine Mum zufriedenstellen.

Außerdem wer weiß, nur weil ich bis jetzt jeden Job den ich hatte scheiße fand muss das nicht bedeuten es bleibt immer so. Vielleicht gefällt es mir ja sogar gut, wobei ich schon mit Annehmbarkeit zufrieden wäre.

Update: Das Gespräch lief gut und ich mache ab nächster Woche ein einwöchiges Praktikum, nachdem entschieden wird ob ich die Stelle bekomme oder nicht.

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Volontariat?

Da ich noch keine Zusage auf eine meiner Bewerbungen bekommen habe suche ich gerade nach weiteren Möglichkeiten einen Grundstein für meinen späteren beruflichen Werdegang.

Mein übergeordnetes Ziel ist es Vollzeitautor zu werden und Bücher zu schreiben, bis es soweit ist brauche ich jedoch einen Job bzw. eine Ausbildung, um natürlich Geld zu verdienen und mir gleichzeitig ein erstes Standbein aufzubauen. Bisher bestand mein Plan darin mir eine Ausbildung zu suchen, bei der ich nicht zu wenig verdiene und am besten auch nicht jeden Tage mit schlechter Laune und ohne Motivation zu Arbeit gehe.

Alternativ würde ich mich auch mit einem Lottogewinn zufriedengeben, wobei mir ein sechsstelliger Betrag vollkommen reichen würden, will ja nicht gierig werden. Leider kann ich mich darauf nicht verlassen, denn wenn dem so wäre würden wir alle vermutlich in einer perfekten Welt leben und den ganzen Tag fröhlich durch die Gegend hüpfen. Die Hoffnung darauf gebe ich selbstverständlich nicht auf, denn was hätte ich davon? Richtig, gar nichts.

Bis es soweit ist suche ich weiter, wobei ich jetzt auch ein Volontariat in Betracht ziehe. Es wundert mich, dass mir diese Idee erst jetzt kommt. Naja, besser spät als nie.

Noch habe ich mich darüber nicht ausreichend informiert, aber es ist sowieso zu heiß um draußen etwas zu machen und ich habe auch nichts anderes vor. Also ran an den Schreibtisch und los, natürlich erst nach dem Mittagessen, man muss schließlich Prioritäten setzten.

Allgemein, Stolperfallen

Tiefpunkte

Ich bin gerade an einem Tiefpunkt in meinem jungen Leben und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Es fühlt sich so an, als würde ich in meinem Zimmer in dieser verdammten Hitze einfach für den Rest meiner Tage bleiben und niemals vorankommen. Natürlich ist das Bullshit und ich weiß es auch, aber dass macht es nicht weniger schlimm.

Gleichzeitig will und/oder muss ich so viele Dinge machen, aber ich schaffe es nicht mich wirklich aufzuraffen und mein bestens zu geben, was mich noch mehr runter zieht.

Ich versuche diesen Teufelskreis zu durchbrechen und endlich mein Leben zu leben anstatt nur zu existieren. Natürlich schaffe ich auch ein paar Dinge am Tag, aber es ist einfach viel zu wenig. Ich will endlich mein volles Potential ausschöpfen und richtig loslegen.

 

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Sommerdepression

Es ist kurz nach 3 Uhr, kein Geräusch ist zu hören. Ich liege in meinem dunklen Zimmer auf dem Bett und versuche nun schon seit fast zwei Stunden einzuschlafen, doch die verdammte Hitze lässt mich nicht.

Ich bin nur mit einem Laken zugedeckt und trotzdem ist mir so unfassbar heiß, dass ich kotzen könnte. Der Sommer und ich wir kommen einfach nicht miteinander klar. Er ist so heiß und tagsüber so hell, dass ich in der dunklen Wohnung bleibe und nur wenn es wirklich nötig ist einen Fuß vor die Tür setze. Ich sehne mich nach dem Winter, so schön dunkel und kalt. Frühling und Herbst sind auch angenehm, der Sommer jedoch ist für mich fast schon eine Qual.

Bisher ging es noch ganz gut, aber sobald es ein paar Tage am Stück warm ist kann ich nicht mehr schlafen. Dabei habe ich noch Glück, denn ich wohne im Erdgeschoss und mein Zimmer geht nach Osten. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie Menschen die im Dachgeschoss wohnen leiden zu dieser Jahreszeit.

Alle reden von ihrer Winterdepression, ich werde zu 95 Prozent seltsam angeschaut wenn ich erwähne, dass es mir im Sommer so geht. Vielleicht fragen sich manche was ich für ein komischer Typ ich bin, dass ich Hitze und Licht nicht mag. Sie äußern es nie direkt, aber ihre Blicke verraten sie.

Zum Glück geht mir die Meinung von fast allen Menschen dieser Welt am Arsch vorbei. Betet doch euren heiligen Sommer an, mir ist es mittlerweile egal.

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19 Tage ohne Zigaretten

Ich habe es geschafft!

Die ersten 19 Tage ohne Zigaretten sind vorbei und es wird Zeit für eine kleine Zusammenfassung.

Ich habe sechs Jahre lang geraucht. Vor ungefähr einem Jahr kam zum ersten Mal der Gedanke auf damit aufzuhören. Anfangs fand ich es irgendwie dumm, schließlich bin ich ja noch jung und gesund -ich bin 21 Jahre alt falls es jemanden interessiert-, deshalb brauche ich mir wegen den paar Zigaretten am Tag keine großen Sorgen machen. Natürlich ist dass kompletter Bullshit, aber ich habe es geschluckt und mich somit erfolgreich selbst verarscht.

Zum Glück bin ich nicht unaufmerksam und/ oder abgelenkt genug um nicht zu merken, dass ich von mir verarscht wurde. So habe ich mit der Zeit immer öfter daran gedacht aufzuhören, jedoch wusste ich nicht wie. Ein paar habe ich morgens nach dem Aufwachen einfach beschlossen nicht mehr zu rauchen. Spoiler, es hat höchstens für ein paar Stunden gehalten und sobald ich wieder eine geraucht hatte hab ich drauf geschissen und normal weiter geraucht.

So ging es weiter, bis ich im Urlaub in Spanien war. Dort habe ich es zum ersten Mal geschafft für mehrere Tage nicht zu rauchen. Seltsamerweise hatte ich in dieser Zeit keinerlei Entzugserscheinung, also wirklich gar keine. Leider habe ich nicht lange nach dem Urlaub wieder angefangen, aber es war trotzdem ein Schlüsselmoment für mich im Kampf gegen diese Sucht. Mir ist klar geworden, dass es in Spanien so leicht war weil ich den ganzen Tag lang auf Achse war und so viel neues gesehen und erlebt habe. Mein Kopf hatte zu viel mit diesen neuen Eindrücken zu tun um sich mit der Sucht zu beschäftigen.

In den nächsten Monaten habe ich wieder und wieder an Spanien gedacht und mich gefragt, wie ich es hier schaffe hier in Deutschland, in meiner gewohnten Umgebung, dauerhaft aufzuhören.

Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung. Ich habe mir den 01.06.2019 schon drei Wochen im Voraus als ersten rauchfreien Tag ausgesucht und dann angefangen jeden Abend ein paar Minuten lang nur daran zu denken. Es musste sich tief in mein Gehirn einbrennen. Gleichzeitig habe ich mir immer wieder die Vorteile vor Augen geführt, die das Aufhören mit sich bringt und so herausgefunden, warum ich wirklich aufhören möchte. Interessanterweise geht es bei mir in erster Linie weder um meine Gesundheit noch um die finanziellen Einsparungen, nein mir geht es um dieses widerliche Gefühl abhängig zu sein. Es ist für mich eine Schwäche, die ich bei mir selber nicht länger dulde. Natürlich gilt diese Aussage nicht grundsätzlich für jede Sucht und jeden Menschen. Ich rede hier nur von mir.

Nachdem ich das Datum hatte und mit den Erinnerungen angefangen habe wurde mein Entschluss jeden Tag stärker. Am Ende war ich sogar froh, als ich die letzte Kippe in den Aschenbecher geworfen hatte. Es war ein befreiendes Gefühl, wie ich es in meinem bisherigen Leben selten verspürt habe.

Was mir in den ersten zehn Tagen extrem geholfen hat waren ein bis zwei Joints am Abend, natürlich pur. Dadurch hatte ich den selben, beziehungsweise noch einen höheren Rauchgenuss als bei Zigaretten und als kleines Plus ein angenehmes High. Ob diese Methode allgemein empfehlenswert ist kann ich nicht beurteilen, mir hat es auf jeden Fall geholfen.

In den letzten drei Tagen hatte ich nur einen Moment, wo das Verlangen nach einer Kippe wirklich stark war. Langsam aber sicher gewöhne ich mich daran Nichtraucher zu sein. Ein gutes Gefühl nicht mehr abhängig zu sein, da es für mich eine meiner größeren Schwächen ist.

Mit dem Kiffen habe ich auch aufgehört, allerdings nicht für immer, da es mir dafür in der Vergangenheit zu viel geholfen hat. Zum diesem Thema kommt noch ein eigener Beitrag irgendwann in nächster Zeit.