Allgemein

Der erste Schritt

Geschichten begleiten mich schon seit meiner Kindheit. Mit 18 war ich in Neuseeland. Dort habe ich angefangen ein Tagebuch zu führen. Mittlerweile bin ich 22 Jahre alt und habe vor wenigen Tagen mein sechstes Tagebuch angefangen.

Der Wunsch Schriftsteller zu werde schlummert vermutlich seid meiner Kindheit in mir, ist aber erst in Neuseeland richtig erwacht. Es hat lange gedauert bis ich in meiner Entwicklung weit genug war, um wirklich daran zu arbeiten. Lange habe ich nur davon geträumt und darüber fantasiert. Schritt für Schritt wurde ich aktiver und habe angefangen an diesem meinem Traum zu arbeiten. Es ist wirklich ironisch, dass ich für das einzig sinnvolle viel an mir verändern muss. Meine Faulheit und mein eklatanter Mangel an Selbstdisziplin waren für mich noch vor wenigen Jahren beinahe unbezwingbare Hindernisse. Mittlerweile kann ich mit Stolz behaupte ein respektables Stück Richtung Gipfel geklettert zu sein.

Der Anfang ist getan und es heißt anzufangen sein am schwierigsten.

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california dreamin

Ich träume von einem Ort, einem Ort an dem ich mich zuhause und geborgen fühle. Wir alle suchen ein Zuhause. Dazu gehört für die meisten eher eine Person als ein Ort, aber ich glaube ich brauche beides. Bisher habe ich weder das eine noch das andere, was mich nicht stört. Schließlich bin ich jung und noch nicht sehr lange auf meinem Weg. Ich habe die ersten entscheidenden Schritte gemacht und bin nun bereit für den ganzen Rest. Ich will diesen Ort finden, den, der mir nur in meinen Träumen kurz vor dem aufwachen erscheint.

california dreamin baby

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Sinn

Manchmal, wenn ich auf der Terrasse sitze, Musik höre und bei einer Zigarette den Wolkenflug beobachte, frage ich mich, ob der Weg den ich gehe der richtige ist. Das Leben ist kompliziert und Sicherheit existiert nicht. Es existiert vielleicht, aber auch nur vielleicht ein Sinn hinter all dem. Gott wird es nicht sein, denn der ist genauso erfunden wie der Weihnachtsmann oder die Zahnfee, aber der Gedanke daran, dass es keinen tieferen Sinn gibt bleibt. Es wäre im Grunde sogar eine Erleichterung wenn morgen jemand den wissenschaftlichen Beweis dafür erbringen würde, dass nichts eine Rolle spielt und der große Plan nur eine Fantasie von antiken Typen ist, die zu viel Zeit und zu viele Drogen hatten. Wahrscheinlich würde die hälfte der Menschheit durchdrehen und komplett die Kontrolle verlieren, da ihr Gott eine Lüge ist. Betrachtet man es jedoch aus einem anderen Blickwinkel könnte dadurch auch viel Druck von einem abfallen. Ich bin mit Sicherheit nicht der einzige, der davon überzeugt ist aus einem bestimmt Grund auf diesem Planeten zu sein. Es heißt häufig, man wird nur glücklich im Leben, wenn man seine Bestimmung findet, wenn man tut wozu man geboren wurde. Mittlerweile glaube ich nicht mehr wirklich an diese Idee. Ich glaube daran, dass man sein Schicksal selbst wählt, sich selbst auferlegt. Paradoxerweise macht es keinen signifikanten Unterschied, wer uns unser Schicksal auferlegt. Es zählt nur, dass es uns auferlegt wurde.

Hauptsache diese ganze verrückte Geschichte macht irgendeinen Sinn.

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Verarscht!

Jeder von uns wurde schon mal verarscht, übers Ohr gehauen, abgezogen, reingelegt. Ich wurde das erste, bis letzte Woche auch einzige, Mal abgezogen, als ich mit 16 mal wieder Weed kaufen wollte und mein damaliger Ticker mit der Kohle abgehauen ist. Damals war ich mehrere Tage lang wirklich wütend, habe mich am Ende jedoch damit abgefunden und daraus gelernt.

Bei der aktuellen Situation ging es nicht um Drogen oder andere Güter, aber es war deshalb nicht weniger scheiße. Dieses Mal habe ich es mir jedoch selbst zuzuschreiben, da ich nicht auf mein Bauchgefühl gehört habe. Hätte ich es getan, dann würde ich jetzt nicht diesen Beitrag verfassen. Es ging nicht um Geld, aber ich wurde trotzdem abgezogen, was mich noch wütender macht als mit 16. Details werde ich keine nennen, aber ich bin mir sicher ihr könnt euch eine solche Situation vorstellen.

Die Frage ist jetzt, wie gehe ich damit um und was lerne ich daraus? Nun ich habe gelernt, meinem Bauchgefühl und meiner Intuition mehr zu vertrauen. Außerdem habe ich mich nie für einen leichtgläubigen Menschen gehalten, überdenke diese Position jedoch aufgrund der letzten Ereignisse.

Wie geht ihr mit solch einer Situation um?

Allgemein, Fortschritt, Stolperfallen

Resumé 2019 Teil 2

Das Jahr ist noch ganz frisch und für mich wird es Zeit den zweiten Teil meines Rückblicks zu schreiben.

Dieses Mal ist die Frage:

Was lief nicht so gut?

In 2019 hat mich vor allem eine Sache besonders beschäftigt. Dabei geht es natürlich um meinen Zigarettenkonsum.

Ich rauche seit ich 15 bin, um genau zu sein habe ich drei Monate vor meinem 16ten Geburtstag angefangen. Der Grund dafür ist Marihuana, beziehungsweise die Art wie hier in Deutschland gekifft wird. Hier und in einigen anderen Ländern ist es meiner Erfahrung nach üblich, dass Weed gemischt mit Tabak geraucht wird -auch Spliff genannt-. Wie -im Nachhinein- vorhersehbar haben die Zigaretten nicht lange auf sich warten lassen.

Bis vor ca. zwei Jahren habe ich mir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht mit dem Rauchen aufzuhören. Es war einfach Teil meines Alltags und damit hatte sich die Sache.

In den letzten beiden Jahren habe ich dann angefangen mir mehr und mehr Gedanken über meine Gesundheit zu machen, körperlich und mental. Logischerweise ist mir dabei mit als erstes mein Zigarettenkonsum eingefallen. Während dieser Zeit habe ich immer wieder auf verschiedenste Weise versucht damit aufzuhören. Leider bin ich bisher immer gescheitert, obwohl ich im Sommer 2019 für drei Wochen tatsächlich keine einzige Zigarette geraucht habe.

Jetzt bin ich an einem Punkt angekommen, wo ich nicht nur mit dem Rauchen sondern auch mit dem Kiffen aufhören möchte. Beides gleichzeitig zu stoppen habe ich schon probiert, hatte damit jedoch keinen langfristigen Erfolg. Deshalb habe ich mir für 2020 vorgenommen, erst mit dem Kiffen und dann dem Rauchen aufzuhören.

In regelmäßigen Abständen bin ich wütend auf mich, weil ich bisher zu willensschwach war. Dass war 2019 definitiv meine größter Negativpunkt.

Was ist mit euch?

Was lief bei euch letztes Jahr nicht gut?

Allgemein, Fortschritt

Resumé 2019

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und für mich wird es Zeit ein Fazit zu ziehen.

Was lief gut?

Was lief nicht gut?

Diese Fragen kann man beliebig erweitern, jedoch beschäftigen mich diese beiden momentan am meisten.

Was lief gut?

Meine charakterliche Entwicklung hat in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Dabei denke ich besonders an meinen Mangel an Disziplin, der mir in der Vergangenheit schon öfter zum Verhängnis geworden ist. Ich habe mich davon verabschiedet alles mögliche anzufangen, aber beim kleinsten Hindernis aufzuhören. Keine halbherzigen Sachen mehr. Dafür ist mir meine Zeit mittlerweile zu schade.

Eine weitere wichtige Erkenntnis, die ich diese Jahr gewonnen habe ist die Tatsache, dass es besser ist kleine Schritte zu machen. Davor hatte ich das Problem, zuviel auf einmal zu wollen und im Endeffekt nichts zu erreichen. Jedes Mal, wenn ich wieder gescheitert bin war ich frustriert und wütend auf mich. Dadurch habe ich mich zusätzlich runter gezogen und es mir unnötig schwer gemacht. Mittlerweile gehe ich kleiner Schritt und was soll ich sagen, der Erfolg kam schneller als erwartet.

Als letzten Punkt muss ich mich dafür loben, wie ich mit Situationen umgehe die mir nicht gefallen und auf die ich keinen Bock habe. Wer diesen Blog verfolgt hat, dem ist sicher aufgefallen, dass mir meine Ausbildung keinen Spaß macht. Groß- und Außenhandelskaufmann ist definitiv nicht mein Traumjob. Dementsprechend bin ich die ersten anderthalb Monate jeden Tag mit Wut und teilweise sogar Hass zur Arbeit gegangen. Ich habe es nicht offen gezeigt, aber es war einen wirklich schwierige Phase für mich und ich habe mehrmals daran gedacht einfach hinzuschmeißen. Ich mag meine Ausbildung noch immer nicht und werde sie wahrscheinlich auch nie mögen, aber ich habe wie bereits erwähnt beschlossen Sachen, die ich angefangen habe auch zu beenden. Dieser Entschluss hat es mir ermöglicht meine Situation nicht nur zu akzeptieren, sondern sie als Herausforderung zu sehen, die ich meistern werde und aus der ich stärker heraus gehe. Ich kann diese Einstellung nur empfehlen, da sie das Leben wirklich um einiges leichter und angenehmer macht.

Im nächsten Beitrag beschäftige ich mich mit der Frage, was nicht gut lief.

Was lief bei euch dieses Jahr gut/ worauf seid ihr stolz?

Allgemein, Stolperfallen

Youtube lädt nicht…mein Leben ist zuende

Der Titel ist bewusst überspitz, leider jedoch nicht aus der Luft gegriffen.

Diese Woche bin ich krank geschrieben, dank bakteriellem Infekt, und habe somit viel Zeit um mich zu erholen und natürlich auch abzulenken.

Youtube ist eine gängige Methode, die ich immer gerne benutzte. Man kann sich einfach so gut in diesem Kaninchenbau verirren, teilweise ohne es auch nur zu merken.

Gestern jedoch ging es nicht, warum weiß ich nicht und es spielt auch keine Rolle. Meine nächste Adresse war Netflix, auch da ging nichts. Prime hat, wer hätte das gedacht, auch nicht geladen. Da lag ich nun also um ca 16 Uhr im Bett und wusste nicht, was ich mit meiner Zeit anfangen.

Also habe ich angefangen nachzudenken und bin ziemlich schnell zu dem erschreckenden Schluss gekommen, dass ich schon beinahe süchtig nach oben genannten Ablenkungen bin. Klar, ich könnte jetzt anführen, dass man auf Youtube und Netflix nicht nur Sachen zur Unterhaltung findet und habe damit recht. Wenn ich ehrlich bin ist das Meiste aber Ablenkung, was ich gucke. Und ich bin nicht der einzige, dem es so geht. Bei vielen anderen ist es sogar nach schlimmer, dank Instagram, Twitter und Co. Ich habe diese Dinge auch ausprobiert, bin aber bis heute keine großer Fan davon, bzw sie liegen mir nicht.

Was kann man jedoch dagegen tun, gegen die Ablenkungssucht? Genau weiß ich dass nicht, aber mein erster Schritt war mir eine App herunterzuladen, die meine aktive Zeit am Handy festhält. Damit ist die Zeit gemeint, in der der Bildschirm an ist.

Diesen Schritt habe ich jedoch nicht gestern, sondern aus Neugier schon vor zwei Wochen gemacht und die Ergebnisse sind alamierend.

Unter der Woche habe ich durchschnittlich 2,7 Stunden täglich auf meinen Bildschirm geguckt. Am Wochenende sind es durchschnittlich 5 Stunden.

Beide Zahlen sind erschreckend, vorallem da mir bisher nicht klar war, wie viel Zeit ich tatsächlich auf mein Handy guckend verbringen. Relativierend ist noch hinzuzufügen, dass ich häuftig über Youtube Musik höre, dabei aber nicht auf den Bildschrim gucke.

Alles in allem ist es trotzdem zu viel Zeit, die ich damit verschwende und für das neue Jahr habe ich somit schon ein Problem, dass es zu lösen gilt.

Wie sieht es bei euch aus?

Wieviel Zeit verbringt ihr mit euren Handys und was macht ihr in dieser Zeit damit?

Allgemein, Fortschritt

Arbeitstrott

Seit sechs Wochen mache ich jetzt eine Ausbildung als Groß und Außenhandelskaufmann.

Der Job ist nicht mein Ding, aber ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich mich nicht mehr beschwere, weder laut noch leise.

Der Alltag hat mich eingeholt.

Einerseits ein befreiendes Gefühl, andererseits habe ich meinen Alltag noch nicht so gestaltet, wie ich es möchte.

Egal, immer einen Schritt nach dem anderen machen lautet meine Devise.

Allgemein, Fortschritt, Stolperfallen

Der Hass in meinem Inneren

Am 1.8. habe ich meine neue Ausbildung als Groß- und Außenhandelskaufmann bei einer Firma in meiner Stadt begonnen.

Bisher war es ganz in Ordnung, heute aber spühre ich es wieder. Diesen Hass, auf die Ausbildung und auf mich selbst.

Dieses Gefühl meine Lebenszeit zu verschwenden macht mich so wütend. Da helfen auch keine logischen Argumente, jetzt nicht mehr.

Ich trage eine Maske, hinter der ich meine wahren Gefühle verberge. Doch sie beginnt zu verrutschen und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Ich werdees jedoch herausfinden, irgendwann…