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ein anstrengender Tag

Gestern morgen bin ich mit einer scheiß Wut im Bauch aufgewacht. Warum konnte ich bis jetzt nicht herausfinden, aber diese Wut hat mich den ganzen Tag über begleitet und nicht mehr losgelassen.

Irgendwann steigerte sie sich dann zu Hass auf die ganze Welt und vor allem mich selbst. Jeder kennt Selbsthass und es ist meiner Meinung nach eines der beschissensten Gefühle, die ein Mensch fühlen kann.

Abends wurde meine Laune immer besser und am Ende bin ich gut gelaunt ins Bett gegangen, doch die Fragezeichen in meinem Kopf blieben bis heute.

Woher kam diese Wut? Warum hat sie sich später in Selbsthass verwandelt? Wie gehe ich mit solchen Gefühlen richtig um? Was war der Auslöser? Gibt es überhaupt einen bestimmten Auslöser?

Bisher habe ich keine Antworten auf diese Fragen. Alles was ich habe sind Vermutungen, Ideen und Theorien. Ich kann nur darauf hinarbeiten, in Zukunft einige der Fragen für mich beantworten zu können.

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Eine knifflige Frage

Letzten Donnerstag hatte ich ein Treffen mit einer Frau, quasi ein Date. Nach den ersten 15 Minuten war mir bereits klar, dass sich aus dieser Bekanntschaft keine Beziehung entwickelt. Dennoch haben wir uns gut verstanden und das Treffen ging insgesamt drei Stunden.

Wir haben uns viel unterhalten und kamen dabei auf das Thema USA, da sie dort teilweise aufgewachsen ist. Sie hat erstaunlicherweise nichts gegen Trump, bzw. gegen seine politischen Entscheidungen. Hat mich irritiert, dass sie seine frauenfeindlichen Aussagen und sonstigen verbalen Fehltritte einfach mit „er ist halt ein verrückter Typ“ abgetan hat. Latinos mag sie auch nicht wirklich und Leute die kiffen sind für sie auch alle verrückt und abgefuckt. Seltsame Einstellung wie ich finde. Immerhin kiffe ich selbst sehr gerne und irgendeine Gruppe, egal welcher Art, aufgrund von eigenen Erfahrungen generell abwerten zeugt nicht gerade von Intelligenz.

Alles in allem hatte ich immer mehr das Gefühl, dass sie eine negativ geprägte Sicht auf die Welt vertritt. Schade. Nach ihren Erzählungen ist sie als Kind mit ihrer Mutter nach Amerika gezogen und hatte es dort nicht leicht. Ihre älteren Schwester wurde das Studium bezahlt, sie musste es sich selbst erarbeiten, da ihre Mutter sie als Aufpasserin für ihre kleineren Halbgeschwister wollte. Ich sitze zwischen den Stühlen.

Inwiefern erklärt und vielleicht sogar entschuldigt die Lebens- und Leidensgeschichte eines Menschen dessen Verhalten und Weltansichten?

Auf diese Frage habe ich bisher keine befriedigende Antwort gefunden.

Die Suche geht weiter

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die Wand

Fuck, ich habe das Gefühl gegen eine Wand zu laufen.

Warum ich mich so fühle ist mir größtenteils klar, aber weniger frustrierend ist es deshalb nicht.

Ich halte mich eigenhändig davon ab meine Identität nach meinen Vorstellungen zu gestalten.

Ob das Glas halbvoll oder halbleer ist spielt keine Rolle. Ich bestelle mir einfach ein neues.

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Warum ausgerechnet Hitze?

Ich muss mehr für die Umwelt tun, denn diese Hitze ist nicht für mich. In den letzten zwei Jahren hatten wir, wie sich sicher jeder erinnert, extrem heiße Sommer. Dieses Jahr geht es vergleichsweise noch, zumindest in NRW. Heute jedoch hatte ich bei 37 Grad im Schatten zwischenzeitlich das Gefühl, mein Schädel schmilzt. Der Sommer ist nicht meine Jahreszeit. Für mich könnte es auch drei Monate lang maximal 22 Grad warm sein.

Ein schöner Traum.

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seltsame neue Welt 2.0

Die Augen werden langsam schwer. Der Geist ist zerstreut und unruhig. Ich will schreiben und muss schlafen. Es ist auch zu dieser späten Stunde noch recht warm in meinem Zimmer. Ich esse einen Apfel, wie jeden Abend in den letzten Wochen. Heute schmeckt er nicht besonders. Was für eine seltsame Zeit, die ich gerade erlebe. Erneut.

Vielleicht ist es auch nur die Nachwirkung des Thc’s.

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Kreativität und Gewohnheiten

Heute ist einer dieser Tage, an denen meine Kreativität sich versteckt. Obwohl ich zeitig aufgestanden bin, Sport gemacht habe und auch sonst alles erledigt habe, ist meine Motivation zu schreiben beinahe unterirdisch. Geplant war, dass ich an meiner aktuellen Kurzgeschichte weiterarbeite, aber mein Kopf ist einfach leer. Keine Idee, nichts. Sowas erlebe ich hin und wieder, aber es kommt nicht regelmäßig vor und ist meistens auf Müdigkeit oder Stress zurückzuführen. Heute trifft nichts davon zu. 

Seit etwas über einem Monat schreibe ich jeden Tag. Manchmal eine Seite, manchmal einen Satz. Mir geht es nur darum anzufangen, denn damit habe ich allgemein am meisten Schwierigkeiten. Auf diese Weise machen ich das Schreiben zu einer Gewohnheit, was für meine weiteren Ziele essentiell ist. Generell sind Gewohnheiten bei mir in den letzten Monaten zu einem sehr wichtigen Thema geworden, da ich erkannt habe wie unfassbar weitreichend sie das Leben von uns allen beeinflussen und bestimmen. Gewohnheiten sind meiner Meinung und meines Wissens nach der Schlüssel zu dem Leben, dass ich führen möchte. 

So viel zum Thema ich habe heute Ebbe in meinem Gehirn. Jetzt denke ich über Gewohnheiten nach und werde mich nach diesem Beitrag weiter in das Thema eingraben. Ich kann euch nur raten dasselbe zu tun, es ist unfassbar wie sehr ich mein Leben durch neue Gewohnheiten positiv verändere.

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unerwartete Momente

Hin und wieder passieren im Alltag Dinge, die einen komplett überraschen. Heute bin ich an der Bushaltestelle erst mit einem zigarillorauchenden älteren Mann ins Gespräch gekommen, bis wir dann von einem Mann mit Gitarre unterbrochen wurden. Er ist einfach aufgetaucht und hat angefangen zu spielen und zu singen. War wirklich nicht schlecht. Als ich wenige Minuten später im Bus saß musste ich unter der Maske grinsen. Ich liebe solche Momente. Es ist immer wieder erfrischend, wenn der Alltag abrupt unterbrochen wird. Es sind Momente wie dieser, die mir neue Denkanstöße und Ideen geben und mich ein Stück weit aus mir herausholen.

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Die Verfügbarkeit von Wissen wird regelmäßig zu einem Problem. Es gibt einfach zu viele interessante Themen, über die ich mehr wissen möchte. Es ist teilweise überwältigend und ich kann mich nicht entscheiden. Am Ende habe ich dann gar nichts gelernt und verbringe meine Zeit mit dem sinnlosem Konsum von Unterhaltungsmedien. In den vergangenen Jahren ist es mir schrittweise gelungen mich mehr auf nur ein Thema zu fokussieren, aber ich bin noch immer zu schnell frustriert und überfordert. Daran arbeite ich momentan, unter anderem. Am Ende hat wirklich jede Medaille ihre zwei Seiten.