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schwierige Entscheidung

Bei mir stehen in nächster Zeit viele Veränderungen und Entscheidungen an, was natürlich Zweifel aufkommen lässt.

Im allgemeinen bin ich kein Mensch, der Angst vor Veränderungen hat, oder will, dass alles so bleibt wie es ist. Jedoch werde ich momentan von einer nie dagewesenen Unsicherheit bezüglich der Richtigkeit meiner Entscheidungen geplagt.

Am 01.03.2019 beginnt meine Ausbildung. Da diese etwas weiter weg ist -mit dem Bus ungefähr eine Stunde und zehn Minuten- bin ich seit Wochen dabei mir eine Wohnung zu suchen, nicht nur damit ich keinen so weiten Weg habe, sondern auch weil ich mich danach sehne endlich meine Ruhe zu haben, meine eigene kleine Festung der Einsamkeit.

Ich habe schon lange das Gefühl, dass ich so viel besser und effektiver an mir arbeiten kann, um zu dem Menschen zu werden, der ich sein will. Klar, dieses Ziel liegt noch in weiter Ferne, aber davon lasse ich mich nicht abschrecken. Immer einen Schritt nach dem anderen.

Nun ist es aber so, dass viele Leute aus meiner Familie und meinem Umfeld diese Idee für schlecht halten, da ich damit aller Wahrscheinlichkeit nach meine finanziellen Ressourcen zu einem Großteil aufbrauchen werde. Sie alle raten mir, noch die drei Jahre bei meiner Mutter wohnen zu bleiben und das Geld zu sparen, damit ich „später“ genug Sicherheit habe.

Der Punkt ist, dass ich noch nie ein Mensch war, der viel auf die Meinung von anderen Menschen gegeben hat. Bisher habe ich immer die Entscheidung getroffen, die ICH für die richtige hielt und ich wage zu behaupten, dass ich damit überwiegend richtig lag. Doch jetzt bin ich mir so unsicher wie noch nie zuvor. Vielleicht liegt es daran, dass diese Entscheidung schwerwiegender ist als alle davor, oder aber ich bin mir wirklich nicht sicher, ob ich das richtige für mich tue.

Es ist wirklich zum verrückt werden. Denn auch wenn ich mir sicher bin, dass meine Familie nur das Beste für mich will, bin ich mir absolut unsicher, dass sie wissen was wirklich am besten für mich ist. Sie wollen, dass ich es wie sie mache, immer auf Sicherheit bedacht. Doch ich habe so meine Zweifel, was diese sogenannte Sicherheit betrifft. Schließlich sind meine Träume und Ziel ziemlich hochgesteckt. Ich will Schriftsteller werden, und zwar einer, der von seiner Kunst leben kann. Scheiße ich will der beste meiner Generation werden. Ich will keinen „normalen“ Job, bei dem ich von neun bis fünf irgendwo sitze und Geld für jemand anderen verdiene. Genauso will ich -zumindest jetzt- keine Familie gründen, und in Deutschland will ich auch nicht länger als nötig bleiben. Kurzum: ich habe keine Lust auf das Hamsterrad. Ist einfach nicht mein Ding.

Denn ich habe eine Vision, einen Traum. Ich will nicht sterben, ohne nicht alles versucht zu habe. Mittelmäßigkeit ist der Feind. Vielleicht sind andere Menschen glücklich mit ihren „durchschnittlichen“ Leben, vielleicht ist dass ihr Traum, vielleicht haben sie aber irgendwann einfach aufgehört zu träumen und sie der Gesellschaft, dem System, gefügt.

Ich werde niemals aufhören zu träumen. Denn ich wüsste nicht warum ich dann überhaupt weitermachen sollte.

Ok, eventuell bin ich etwas von Thema abgekommen, aber ich bin mir sicher, die paar Leute die das lesen werde verstehen was ich schreiben will, aber nicht formulieren kann.

Noch nicht.

Alle Jahre wieder

Es ist wieder so weit. Weihnachten kommt und jeder ist schon ganz aufgeregt vor Vorfreude, nun fast jeder.

Ich gehöre wahrscheinlich zu der Minderheit von Menschen in Deutschland, die Weihnachten nicht wirklich interessiert. Viele scheinen da echt Spaß dran zu haben, die Musik, die Weihnachtsmärkte und vielleicht sogar die Messen an Heiligabend sind für viele Leute Gründe sich auf diese Zeit zu freuen. Den Adventskalender und Nikolaus nicht zu vergessen.

Mir gefällt mittlerweile nichts mehr davon. Klar, als Kind fand ich Weihnachten auch immer super, aber auch nur wegen den Geschenken. Der Rest war mir immer mehr oder weniger egal. Jetzt bin ich 21 und habe einen etwas differenzierteren Blick auf die ganze Sache. Denn Weihnachten ist letztlich nichts weiter als ein Fest des Konsums und die einzigen, die meiner Meinung nach einen Grund zum feiern haben sind all die Firmen, deren Gewinn in der Weihnachtszeit steigt. Denn die Leute kaufen wie die besessenen, als wenn jeden Tag Samstag wäre, so ist Weihnachten.

Auf der anderen Seite ist es natürlich schön mit der ganzen Familie zusammen zu kommen. Dann gibt es im besten Fall gutes Essen und alle haben Spaß, also theoretisch. Denn praktisch läuft es nur zum Teil so ab, wie es uns Hollywood erzählt. Jedes Jahr um Weihnachten herum steigt die Selbstmordrate. Zufall? Eher nicht.

Letztlich bleibt mir nicht viel übrig, außer die Zähne zusammen zu kneifen und zu warten, bis der ganze Scheiß wieder vorbei ist. Leider wohne ich dieses Jahr noch Zuhause und habe so keine Möglichkeit mich dem Fest zu entziehen, naja dann eben nächstes Jahr.

hohoho

Peace

Das Problem mit dem Erwachsenwerden

Ich bin Anfang 20. An sich ein ziemlich cooles Alter, wenn da nicht die Sache mit dem Erwachsenwerden wäre.

Die meisten kennen es, entweder weil sie selbst gerade in dieser Phase sind, oder weil sie es einst waren und sich noch daran erinnern können. Nach dem Abschluss fängt das Leben erst richtig an, zumindest war es bei mir so. Doch mit der neuen Freiheit kommt auch die Verantwortung, denn sobald man formell erwachsen ist, muss man die Konsequenzen seiner Taten tragen. Man muss Verantwortung übernehmen.

Für mich persönlich ist dass kein großes Problem, denn ich bin ohnehin der Meinung, dass jeder für sich und sein Leben die Verantwortung trägt. Natürlich gibt es viele Menschen, die diese Verantwortung ablehnen und die Schuld für ihre Fehler und Probleme lieber bei anderen suchen. Solche Menschen kann ich nicht für voll nehmen, da sie meines Erachtens nach nur rechtlich gesehen erwachsen sind, aber mental noch immer in der Pubertät feststecken.

Doch auch die Leute, die verstanden haben, dass es an ihnen liegt ihr Leben so zu gestalten wie sie wollen haben viele Hindernisse zu überwinden und Probleme zu lösen. Da sind wir dann auch endlich beim Thema, denn ich habe immer noch das Problem, dass ich keine Richtung habe, kein klares Ziel. Ich fühle mich nicht wohl dabei, mich festlegen, mich entscheiden zu müssen.

Aktuell suche ich eine Ausbildungsstelle. Dazu habe ich mich bei viele verschiedenen Firmen in vielen verschiedenen Bereichen beworben. Bisher habe ich auch schon ein paar Bewerbungsgespräche gehabt, und die waren teilweise auch nicht schlecht, dennoch habe ich das Problem, dass ich bis jetzt nicht das Gefühl hatte etwas für mich gefunden zu haben, angekommen zu sein.

Um ehrlich zu sein habe ich nicht die geringste Lust einen Job zu machen, bei dem ich nur ein Angestellter bin und für ein Gehalt, welches gerade so für ein „reguläres“ Leben reicht 40 Stunden in der Woche arbeite. Für mich klingt dass wirklich schrecklich. Das Wort Sklaverei kommt mir dabei in den Sinn, aber das nun wirklich etwas übertrieben.

Im Grunde stecke ich in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite brauche ich einen Job, beziehungsweise eine Ausbildung um endlich von Zuhause ausziehen zu können. Auf der anderen Seite würde ich meine Zeit viel lieber damit verbringen zu schreiben, um besser zu werden und damit dann mein Geld zu verdienen. Wahrscheinlich läuft es darauf hinaus, dass ich neben der Ausbildung schreiben muss, was sich wie nichts halbes und nicht ganzes anfühlt.

Falls jemals jemand diesen Eintrag liest hoffe ich, dass er danach nicht allzu verwirrt ist und vielleicht sogar ein bisschen Spaß beim lesen hatte.

Peace

 

Keine Ahnung

Der Titel ist vielleicht etwas verwirrend, aber ich habe wortwörtlich keine Ahnung wohin dieser Eintrag führt.

Mittlerweile ist etwas Zeit seit meinem letzten Eintrag vergangen, was vor allem daran liegt, dass mir nicht wohl bei dem Gedanken ist meine persönlichen Erlebnisse und Empfindungen im Internet zu veröffentlichen. Heute bin ich in den Untiefen von Youtube jedoch auf ein Video gestoßen, dass mich zum nachdenken angeregt hat. Ok, nicht direkt das Video, aber ein darin vorkommender Satz. Be comfortable with beeing uncomfortable. Soll heißen: fühle dich wohl damit, dich unwohl zu fühlen.

Ich finde diese Aussage sehr gut, denn ein Mensch kommt meiner Meinung nur weiter im Leben, wenn er seine Komfortzone verlässt. Wenn er über den Tellerrand hinaus schaut. Denn dadurch stellt er sich nicht nur seinen Ängsten, sondern lernt auch etwas über sich selbst. Im besten Fall ist das die Erkenntnis, dass die Dinge bei denen er sich unwohl fühlt letztlich nicht so schrecklich sind wie er dachte.

Von Natur aus meiden wir Menschen Situationen, die uns nicht behagen. Der Klassiker ist natürlich die Angst, vor einer großen Gruppe zu sprechen. Es gibt noch viele weitere Beispiele, wie der Besuch der Schwiegereltern, oder ein Streit mit dem Partner.

Aus meiner -wenn auch sehr begrenzten- Erfahrung kann ich sagen, dass es sich lohnt, aus der Komfortzone auszubrechen. Der Anfang ist immer am schwierigsten, aber ich bin mir sicher, dass es mit der Zeit einfacher wird. Mit etwas Glück kommt ihr irgendwann an den Punkt, wo ihr richtig Spaß daran habt.

Auch wenn dieser Eintrag ein bisschen chaotisch ist, hoffe ich, dass ihr beim lesen trotzdem Spaß hattet.

Peace

Aller Anfang ist schwer

Es ist gerade 00:32 Uhr. Ich sitze auf meinem Bett, den Laptop vor mir auf meinen Beinen. Wohin dieser Eintrag führt weiß ich noch nicht, aber ich habe das Bedürfnis zu schreiben. Zum jetzigen Zeitpunkt habe ich noch keinen einzigen Leser. Natürlich ist dass keine Überraschung, schließlich ist dies erst mein zweiter Eintrag -von dem ich noch nicht weiß, ob ich ihn überhaupt veröffentliche-. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass sich bald die ersten Leute auf diese Seite verirren. Wenn du diesen Satz liest bist du vermutlich einer der ersten. Hallo.

Ich spiele momentan mit dem Gedanken verschiedene Formate einzuführen, bin mir aber noch nicht sicher ob ich schon soweit bin. Denn im Grunde schreibe ich hier, anstatt für mich selbst -wie sonst- um meine Angst zu bekämpfen meine Texte in die Welt zu lassen. Warum ich davor Angst habe weiß ich nicht. Um ehrlich zu sein ist es mir auch egal. Denn ich bin schon einen Schritt weiter. Ich bekämpfe die Angst, genau in diesem Augenblick. Jedoch hat bisher noch niemand etwas von mir gelesen, was mir noch eine gewisse Sicherheit gibt. Doch irgendwann wird das hier jemand lesen, und dann bin ich gespannt was passiert. Der Gedanke daran motiviert mich, spornt mich an meine schreiberischen Fähigkeiten zu verbessern und auszubauen. Vielleicht kommt dieses Wochenende mein erster „richtiger“ Artikel, wo ich mich mit einem konkreten Thema befasse.

Mehr habe ich nicht mitzuteilen.

Peace

PS: an der Webside arbeite ich noch, die wird nicht so leer bleiben

 

Day 1

In meinem ersten Beitrag gehe ich ein bisschen darauf ein, was genau ich hier vorhabe. Ich benutzte diesen Blog, wie schon auf der Startseite erwähnt, um über alles was mich interessiert und bewegt zu schreiben. Ich interessiere mich für viele verschieden Themen, wie zum Beispiel Musik, Bücher, Philosophie, Politik -ok, hier ist das Interesse noch nicht allzu groß-, eventuell Kunst und so weiter und so fort. Ich werde versuchen, bei Beiträgen zu einem bestimmten Thema möglichst objektiv zu bleiben, kann aber für nichts garantieren. Auf der anderen Seite werde ich über alles schreiben, was mich zum Beispiel freut, aufregt, frustriert, verstört und bla bla bla. Ich denke du weist was ich meine. Oder nicht?

Wie dem auch sein, noch bin ich ganz am Anfang und habe keinen richtigen Plan. Ich versuche regelmäßig Beiträge zu veröffentlichen, aber auch hier sei gesagt dass es keine Garantie gibt. Vielleicht wird diesen Beitrag ja tatsächlich eines schönen Tages jemand lesen und sich darüber freuen. Generell ist der Umgangston hier locker, und wehe irgendjemand siezt mich hier in den Kommentaren. Ich bitte jedoch um einen freundlichen Umgang miteinander. Mehr fällt mir spontan nicht ein.

Peace