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Handeln ist die Divise

Besonders in diesem Jahr hat sich viel in meinem Leben verändert, habe ich viel in meinem Leben verändert. Insbesondere eine schlechte Angewohnheit kostet mich noch viel Zeit und Energie, aber diese werde ich früher oder später auch überwinden. In den letzten Jahren habe ich viel über mich gelernt und möchte davon ein paar Dinge mit euch teilen. Einige dieser Dinge scheinen offensichtlich zu sein, aber zwischen wissen und angewandtem Wissen besteht ein großer Unterschied.

Als ersten Punkt habe ich regelmäßiges Training auf meiner Liste stehen. Sport habe ich während meiner Jugend unregelmäßig gemacht. Ich habe angefangen, wieder aufgehört, erneut angefangen und erneut aufgehört. In den letzten knapp fünf Monaten habe ich bis auf sehr wenige Ausnahmen dreimal pro Woche trainiert. Dabei habe ich mit einem leichten Trainingsplan angefangen, um eine Grundfitness aufzubauen. Vor zwei Wochen bin ich dann zu einem etwas anspruchsvolleren Plan gewechselt, der mich jedoch noch nicht an meine Grenzen bringt. Ich kann bisher sagen, dass ich durch die zusätzliche Bewegung entspannter geworden bin und mich gesünder fühle. Muskelmasse habe ich bisher noch nicht viel aufgebaut, was vermutlich auch daran liegt, dass ich meine Ernährung noch nicht konsequent angepasst habe. Damit habe ich erst vor ein paar Wochen angefangen und werde in den nächsten Monaten feststellen, wie gut es läuft.

Als zweiten Punkt auf meiner Liste habe ich: Hauptsache anfangen. Es ist so simpel, wie es klingt, hat jedoch eine großen Wirkung, die ich langsam aber sicher immer deutlicher spüre. Für mich war es schon immer schwierig mich aufzuraffen, selbst für Dinge, von denen ich weiß, dass sie mir Spaß machen und in Folge dessen gut tun. Das beste Beispiel dafür ist das Schreiben. Ich schreibe für mein Leben gerne, hatte jedoch sehr lange Probleme damit mich aufzuraffen, was auch daran liegt, dass ich noch nicht das Handwerkszeug besitze, um meine Ideen so auf Papier zu bannen, wie ich es möchte. Die Unsicherheit hat mich abgeschreckt und davon abgehalten wirklich besser zu werden. Mittlerweile fange ich seit gut drei Monaten jeden Tag an zu schreiben, häufig war es nur ein Satz, aber darum ging es mir nicht. Die Überwindung anzufangen war am Anfang noch mit sehr viel Willenskraft verbunden. Jetzt bin ich an dem Punkt, dass ich von „nur“ anfangen weg und hin zu einem schwierigeren Ziel, z.B. eine Seite am Tag, wechseln kann und werde.

Als dritten und vorerst letzten Punkt habe ich weniger planen und recherchieren sondern mehr handeln. Wie viele Pläne ich in meinem noch recht jungen Leben schon gemacht habe kann ich nicht sagen, aber alle haben eins gemeinsam: sie sind langfristig gescheitert. Bitte versteht mich nicht falsch, Pläne sind gut und wichtig, aber ich konnte für mich feststellen, dass handeln noch wichtiger ist. Früher dachte ich immer, dass es keinen Sinn hat zu handeln, wenn man nicht den „perfekten“ Plan hat. Jetzt weiß ich was für ein Bullshit diese Annahme ist. Es ist viel einfacher und sinnvoller mit einem Grundgerüst, einem Grundplan oder, wie ich es lieber nenne, einem einfachen Grundsystem zu starten und dieses System während man dabei ist tatsächlich etwas zu machen, also zu handeln, anzupassen.

Diese Liste könnte ich noch um bestimmt vier oder fünf Punkte erweitern, aber für heute ist es genug. Weitere Beiträge zu den Themen: handeln, Gewohnheiten, Veränderung kommen in Zukunft. Ihr könnt euch darauf freuen.

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